Ortsportrait
Leben und Geschichte des Ortes
Unser Dorf
Knöringen liegt in der Südpfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Landau-Land, im schönen Landkreis Südliche Weinstraße.
Mit einer Fläche von 253 ha, und 488 Einwohnern zählt Knöringen eher zu den kleineren Dörfern in der Region. Klein, aber fein könnte man sagen – denn auch ein so kleines Dörfchen hat seinen Charme. Im Dorf kennt jeder jeden und, dass sich gemeinsam in einem kleinen Ort viel bewirken lässt, werden Sie beim stöbern durch unsere Seiten feststellen.
Geschichte und Wappen
Knöringen wurde erstmals im Jahr 775 urkundlich erwähnt unter der Bezeichnung „Knoringen“ im Codex des Klosters Lorsch. Das Wappen Knöringens ist erst nach dem 2.Weltkrieg entstanden (1956). Zwei Hände aus dem Münchner Turnierbuch halten dabei die Michaelslanze des Klosters Klingen. Davor bildete ein goldenes „K“ auf rotem Grund das Knöringern Ortswappen.
Die Amsel
In der Pfalz hat so ziemlich jedes Dorf seinen Spitz- oder Utznamen. Sie stammen oft aus dem Tierreich oder sie haben etwas mit Ereignissen im Dorf , mit den Charakterzügen oder Eigenschaften der Einwohner zu tun. So gibt es in unmittelbarer Nähe beispielsweise die „Esel“ (Eschbach), die „Kuckucke“ (Roschbach) oder die „Froschköpp“ (Offenbach). Der Spitzname der Knöringer lautet Amsel. Früher wurde anlässlich der Kerwe zum Auftakt ein Ochs durchs Dorf geführt. Eskoriert von einer fröhlichen Schar junger und erwachsener Dorfbewohner. Der Name des Ochsen war Amsel und man vermutet, dass daher die Assoziation mit dieser Vogelart kommt.
Partnergemeinde
Knöringen pflegt eine Partnerschaft mit der Stadt Burgau/Schwaben – für die Stadtteile Ober- und Unterknöringen. Die beiden Altbürgermeister Helmut Heupel und Franz Bee hatten 1978 die freundschaftliche Verbindung geknüpft. Hieraus sind schon jahrzehntelange, freundschaftliche Kontakte zwischen den Bürgern und den Vereinen der beiden Gemeinden entstanden. Zum 30-jährigen Bestehen wurde die Partnerschaft erneuert und gefestigt und damit an die nächste Generation weitergegeben. Zur Information verweisen wir an dieser Stelle auf die eigenständigen Internetseiten der Partnerstadt Burgau/Schwaben.
Bachplatz
Der Bachplatz ist ein gemütliches Plätzchen in der Hauptstraße in der Dorfmitte. Die liebevoll gestalteten Bänkchen und Blumenbeete laden zum Verweilen ein, auch direkt am Hainbach kann man sich eine Sitzmöglichkeit suchen.
Am Bachplatz wird alljährlich im Mai der Maibaum aufgestellt. Die Knöringer Kinder fahren vom dortigen Häuschen mit dem Bus in den Kindergarten oder zur Grundschule.
1986 wurde der Bachplatz neu gestaltet. Die verwendeten Sandsteine stammen aus dem Abriss des Knöringer Güterbahnhofs.
Früher wurde der Platz auch als Waschplatz am Hainbach genutzt. Nach dem Zimmerplatz war der Bachplatz bis Ende der sechziger Jahre der Knöringer Kerweplatz dannach wurde die Amselkerwe in den ehemaligen Schulhof verlegt.
Das Milchhaus wurde früher im vorderen Bereich als Milchzentrale und später als Metzgerei genutzt. Der hintere Bereich diente als Kühlhaus. Hier konnten sich die Knöringer Bürgerinnen und Bürger ein Kühlfach mieten.
Zimmerplatz
Der Zimmerplatz ist in der Bahnhofstraße zu finden. Der Platz wird beschattet von 3 Platanen und einer Linde und wird gerne zur Rast bei Fahrrad-, Walking- oder Wandertouren genutzt.
1998 wurde der Zimmerplatz im Rahmen der SWR Aktion „Macht´mit!“ komplett renoviert und neu gestaltet. Innerhalb von einer Woche musste das Projekt abgeschlossen sein. Die verbauten Sandsteine stammen aus dem Abriss des Knöringer Güterbahnhofes.
In den 30er Jahren war der Zimmerplatz der Knöringer Kerweplatz.





